Hallo Abenteurer und Romantiker!

Heute möchte ich euch erzählen, wie mein Dezember so war. Der Monat in dem Kälte und Schnee vorherrschen sollten. Der Monat, in dem wir die Tage bis Weihnachten zählen. Der Monat voller Besinnlichkeit, Reflektion und guten Vorsätzen. Im Dezember denken wir über das nach, was gut war und überlegen uns, wie wir die Dinge ändern können, die nicht so gut gelaufen sind. Wir legen fest, was wir im neuen Jahr erreichen wollen. Doch für mich ist der Dezember auch der Monat, in dem ich dankbar bin. Dankbar dafür, dass es Freunden und Familienmitgliedern gut geht; dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und genug zu Essen. Mir geht es gut, trotz angeschlagener Gesundheit und finanzieller Engpässe!

Leben

Wie in den vergangenen Monaten habe ich auch im Dezember zu viel gearbeitet und zu wenig mein Leben genossen. Allerdings war ich am 23. Dezember mit meinem Mann im Kino (wir haben uns Pitch Perfect 3 angesehen) und natürlich habe ich den Heiligabend bei meiner Familie verbracht und war am ersten Weihnachtsfeiertag bei der Familie meines Mannes. Das waren drei Tage hintereinander, in denen ich mich weder um meine Projekte noch um etwas anderes auf meiner To-Do-Liste gekümmert habe. Ich hatte einfach Spaß und habe die Zeit mit Menschen genossen, die ich wirklich sehr gern habe. Und dieses Jahr habe ich sogar drei Bücher von meinem Mann geschenkt bekommen, von denen eines jetzt ganz weit oben auf meinem SuB steht. Na gut, ich habe sogar schon angefangen es zu lesen, immerhin hat mit Black Out, der Debütroman von Marc Elsberg auch sehr gut gefallen! Ansonsten habe ich viel Zeit mit meinem Mann verbracht, unseren Kurzurlaub geplant und ein wenig Energie getankt, denn wenn man nur wenige freie Tage hat, wollen die auch genutzt werden!

Autorenleben

Geschrieben habe ich nicht sonderlich viel. Hier mal eine Szene umgeschrieben, da mal eine Beschreibung ergänzt, mehr war es nicht. Eben das, was man so bei der Überarbeitung eines Manuskriptes macht. Und da #ProjektSL mein erster Verlagsroman ist, war ich total aufgeregt und habe mir selbst viel zu viel Druck gemacht. Theoretisch hätte ich die Datei auch einfach so an den Verlag schicken können, doch ich wollte unbedingt noch einmal drüber lesen. Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, das Manuskript auszudrucken, um es noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen, doch Gott sei Dank werde ich das noch nachholen können, wenn das Baby aus dem Lektorat zurückkommt. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird!

Ein wenig habe ich auch an #ProjektDaK geplant. Der Weltenbau steht, es existiert eine Karte, die ich nur noch beschriften muss und auch meinen beiden Protagonisten habe ich schon Leben eingehaucht. Es fehlen also nur noch die anderen Charaktere, grober Plot und Kapitelübersicht, dann kann ich auch schon anfangen, das Projekt zu Papier zu bringen. Himmel, ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich auf diese Geschichte freue!

Im Dezember ist mir auch mal wieder aufgefallen, dass ich mich unwohl fühle, wenn ich nicht an einem Manuskript schreibe, deshalb möchte ich die Arbeit als Autorin im nächsten Jahr ein wenig gleichmäßiger verteilen. Ich möchte immer an einem Projekt schreiben, während ich andere plane oder überarbeite, denn sonst fühle ich mich … leer.

Bücher, Filme, Serien

Zum Lesen bin ich leider gar nicht gekommen, weil ich kaum eine ruhige Minute hatte. Und wenn es dann mal ein wenig Leerlauf gab, habe ich die Zeit mit meinem Mann verbracht. Deshalb erhöht sich bei mir der Stapel meiner Currently Readings. Da mich das irgendwie unter Druck setzt, werde ich wohl alle Bücher wieder auf den SuB packen und immer eines nach dem anderen lesen. Angefangen bei Helix von Marc Elsberg. Die Thematik des Buches interessiert mich wahnsinnig und ich liebe solche Wissenschaftsthriller! Allerding haben mein Mann und ich ein Hörbuch gehört. Jeden Abend vor dem Einschlafen haben wir 30 Minuten an
Todesurteil von Andreas Gruber gehört, was wohl auch der Grund ist, weshalb wir 30 Tage für das Hörbuch gebraucht haben ;).

Meist haben wir Serien oder Filme gesehen. Wie zum Beispiel Picht Perfect und Pitch Perfect 3. Ich liebe diese Filme! Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens, sie gibt mir Energie und hilft mir, mich vollkommen auf etwas zu konzentrieren. Außerdem habe ich früher selbst Musik gemacht (angefangen mit Flötenunterricht in der Grundschule bis hin zu meinen Gesangsstunden) und deshalb könnte ich diese Film-Reihe immer wieder ansehen, ohne dass es langweilig wird. Die Lieder zu den Filmen habe ich auf einer Spotify-Playlist, die ich mir immer dann anhöre, wenn es mir schlecht geht. Dann haben wir uns noch ein paar Romantikkomödien bei Netflix angesehen (All Inclusive, The Ugly Truth usw.), weil wir einfach mal abschalten wollten. Geplant war auch zu „Jumanji – Willkommen im Dschungle“ noch einmal ins Kino zu gehen, doch das haben wir leider zeitlich nicht geschafft, deshalb steht es für Januar ganz dick im Kalender.

An Serien gab es zwei, allerdings hatte eine davon nur wenige Folgen, die auch noch sehr kurz waren. Greenhouse Academy war die große Überraschung! Ich habe wirklich nicht viel erwartet und dachte, ich würde eine leichte Serie für zwischendurch bekommen, in der es nur um Jugenliche geht, die an einer Privatschule sind und Party machen. Aber Greenhouse Academy ist viel mehr! Schaut einfach bei Netflix vorbei, wenn ihr neugierig seid. Und dann haben mein Mann und ich noch mit Elementary angefangen. Ich bin ja so ein Sherlock Holmes-Fan, also musste die Serie irgendwann her. Dazu noch eine moderne Version. Interessant!

Musik

Ich habe für jedes Projekt, an dem ich arbeite, eine eigene Playlist. Und da ich mich viel mit #ProjektSL beschäftigt habe, habe ich auch oft genug diese Songs gehört. Allerdings lief auch der Soundtrack der Pitch Perfect-Reihe hoch und runter, weil ich die Lieder einfach klasse finde! Von Weihnachtsmusik halte ich mich fern, die mag ich gar nicht. Aber auch die Band Fall out Boy habe ich wieder für mich entdeckt. Schon als Jugendliche habe ich die Alben geliebt und da es sie bei Spotify gibt, habe ich mir die Songs wieder angehört und sie sehr genossen.

Gedanken

Wie immer um diese Jahreszeit, macht mich der Stress und die Hektik fertig, die viele Menschen in der Vorweihnachtszeit verbreiten. Im Dezember sehne ich mich nach Ruhe, Erholung und Besinnung. Ich will dankbar sein für das, was ich habe und mich auf das freuen, was mich im nächsten Jahr erwartet, nicht durch die Stadt hetzen, um noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder mich von Leuten herumschubsen zu lassen. Und was ich vor allem nicht will, ist: Menschen zu hören, die nur herummeckern. Das kann ich sonst auch nur schwer ertragen, aber so kurz vor Weihnachten raubt mir das den letzten Nerv. „Ist doch alles scheiße!“, sagen die Leute, dabei verallgemeinern und pauschalisieren sie. Es gibt sowieso nur wenige Dinge, die in unserer Welt schön sind, weshalb muss ich dir mir auch noch von Miesepetern versauen lassen? Ich will mich lieber über die zwei Tage freuen, an denen wir hier in Erfurt Schnee hatten. Ich will jeden Sonnenstrahl in mich aufsaugen, mich entspannen und einfach dankbar sein. Deshalb ziehe ich mich in den letzten Wochen des Jahres noch mehr zurück als ohnehin schon, um diese Zeit einfach zu genießen. Egoistisch, ja, aber es tut mir so unglaublich gut!

Was war positiv?

Gefreut habe ich mich auf den Besuch bei unseren Familien, auch wenn das zwei anstrengende Tage waren, so konnte ich doch viel Lachen und meine Energiereserven auffüllen. Außerdem habe ich mich dazu gezwungen, mal nicht an die Arbeit zu denken und wieder mehr zu leben. Geklappt hat das noch nicht sonderlich gut, aber im Januar werde ich weiter daran arbeiten … Äh, jetzt habe ich tatsächlich gesagt, dass ich daran arbeiten will, mehr Erholung und Pausen zu bekommen … Himmel! Ich werde mir einfach die Zeit nehmen. Punkt.

Was war negativ?

Abgesehen von der vielen Arbeit? Da fällt mir wirklich nur der eine Abend ein, als ich wieder die gleichen Symptome hatte wie vor meiner Operation. Beängstigend, schmerzhaft und unangenehm, aber am nächsten Tag ging es mir besser, deshalb verbuche ich das unter „Zufall“ und ignoriere es. Sollte es allerdings noch einmal vorkommen, werde ich wohl mal wieder im Krankenhaus vorbei schauen müssen 🙁

Was will ich verändern?

Ich muss dringend geduldiger werden, dann baut sich dieser verdammte innere Druck auch nicht mehr so schnell auf. Komischerweise bin ich eigentlich ein sehr geduldiger Mensch, der auf alles warten kann und wenn es Jahre dauert, das macht mir auch nichts. Aber wenn ICH etwas tue, muss es sofort sein und dann auch noch perfekt. Eine eigene Seite erstellen, HTML-Codes schreiben, abnehmen, selbstbewusster werden … Was das Schreiben angeht, bin ich weniger versessen darauf, alles sofort zu erledigen, dort schlägt aber dann mein Perfektionismus zu. „So kann ich das nicht abschicken, der Satz / Absaz ist noch nicht gut. Und bei dem Kapitel …“ Meine Autorenkollegen werden das sicher auch kennen. Beides ist nicht besonders gut für die geistige Gesundheit, deshalb will ich lernen es abzustellen.

Meinen Blog. Und offentsichtlich habe ich das auch geschafft, fehlt nur noch meine Autorenseite, dann kann ich mich in Ruhe zurücklehnen und mich wieder ganz auf meine Projekte konzentrieren.

Großes Ziel für den Januar ist also, mehr für mich selbst zu tun.

Und jetzt wünsche ich euch einen wundervollen Tag!

Eure Jenny

Hinterlasse einen Kommentar